Zusammenfassung: Auf dem Parkplatz St. Nikolaus in Dubrovnik, Kroatien, wurden 47 SRESKY ATLAS Solarstraßenlaternen installiert, um ein netzunabhängiges Beleuchtungssystem mit null Stromkosten und geringem Wartungsaufwand zu schaffen – und das alles unter Einhaltung der dreifachen Einschränkungen von hohem Salznebel, niedrigen Lichtverhältnissen im Winter und den Anforderungen des Weltkulturerbes.
Abstract
Auf dem Parkplatz St. Nikolaus in Dubrovnik, Kroatien, wurden 47 SRESKY ATLAS Solarstraßenlaternen installiert, um ein netzunabhängiges Beleuchtungssystem mit null Stromkosten und geringem Wartungsaufwand zu schaffen – und das alles unter Einhaltung der dreifachen Anforderungen von hohem Salznebel, niedrigen Lichtverhältnissen im Winter und den Anforderungen des Weltkulturerbes.
Nur knapp einen Kilometer von der Adriaküste entfernt, steht ein öffentlicher Parkplatz in Dubrovnik vor vielen Herausforderungen, die für Küstenstädte typisch sind. Salznebel beschleunigt die Korrosion der Infrastruktur, und starke Winterwinde stellen die Stabilität jeder einzelnen Leuchte auf die Probe. Da sich das Gelände zudem in der Pufferzone der Altstadt von Dubrovnik – einem UNESCO-Weltkulturerbe – befindet, müssen alle neuen Beleuchtungsanlagen strengen Umwelt- und Lichtschutzbestimmungen entsprechen.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, modernisierte das in Dubrovnik ansässige Unternehmen Čistoća doo den 8,700 Quadratmeter großen öffentlichen Parkplatz St. Nikolaus durch die Installation von 47 SRESKY ATLAS SSL-36 Solarstraßenlaternen, wodurch ein Beleuchtungssystem entsteht, das keinen Anschluss an das Stromnetz und keine unterirdische Verkabelung benötigt und praktisch keine monatlichen Betriebskosten verursacht.
Projektübersicht
| Element | Details |
|---|---|
| Projektname | Nachrüstung der Solarbeleuchtung auf dem öffentlichen Parkplatz St. Nicholas |
| Standort | Nordöstlicher Rand der Altstadt von Dubrovnik, Kroatien (UNESCO-Welterbe-Pufferzone) |
| Klient/Behörde | Čistoća doo Dubrovnik (kommunales öffentliches Versorgungsunternehmen) |
| Leuchtenmodell und Die Menge | SRESKY ATLAS SSL-36 × 47 Einheiten (6,000 Lumen pro Leuchte) |
| Ausgeleuchtete Fläche | Etwa 8,700 m² Freiluftparkplatz |
Drei große technische Herausforderungen und Lösungen
Herausforderung 1: Raues Küstenumfeld, gekennzeichnet durch starke Seewinde, dichten Salznebel, hohe Luftfeuchtigkeit und starke Winterwinde
Das Projekt liegt weniger als 400 Meter von der Adriaküste entfernt und ist daher ganzjährig extremen Umweltbedingungen ausgesetzt. Die drei dringlichsten Probleme sind:
- Strukturelles VersagenHerkömmliche Leuchten korrodieren innerhalb von weniger als zwei Jahren stark. Sind die Schrauben erst einmal festgerostet, lassen sie sich weder entfernen noch reparieren.
- Abnahme der LichtausbeuteDie hohe Luftfeuchtigkeit und die erheblichen nächtlichen Temperaturschwankungen an der Küste verursachen Kondensation und Beschlagen der Lampenoberfläche, was zu Lichtstreuung und reduzierter Bodenbeleuchtung führt.
- SicherheitsrisikenStarke Winterwinde in der Region erreichen oft Geschwindigkeiten von über 30 Metern pro Sekunde, was einem Sturm der Stärke 11 entspricht. Minderwertige Bauteile neigen zu Verformungen oder zum Ablösen.
Lösung: Korrosionsbeständigkeit nach Marinestandard und hohe Windbeständigkeit der Konstruktion
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wählte das Projekt die ATLAS-Serie von Solarstraßenleuchten aus und führte systematische Materialverbesserungen durch:
- Der Lampenkörper besteht aus einer korrosionsbeständigen Aluminiumlegierung der Güteklasse C5, die strenge Korrosionsbeständigkeitstests unter hoher Intensität bestanden hat.
- Sämtliche Schrauben und Befestigungselemente wurden auf Edelstahl der Güteklasse 316 aufgerüstet, um Rostbildung von vornherein zu verhindern.
- Eine versiegelte Batterie und ein Batteriemanagementsystem (BMS) verhindern das Eindringen von Salznebel.
- Eine strömungsgünstige Lampenarmkonstruktion verbessert die Stabilität bei Windgeschwindigkeiten über 30 m/s.
Dadurch können die Leuchten 8–10 Jahre lang zuverlässig innerhalb von 400 Metern vom Meer aus betrieben werden, wodurch die versteckten Betriebs- und Wartungskosten, die mit einem mittelfristigen Austausch verbunden sind, deutlich reduziert werden.
Herausforderung 2: Beschränkungen der Lichtverschmutzung in Welterbegebieten
Da sich das Beleuchtungskonzept in einer Pufferzone des UNESCO-Welterbes befindet, unterliegt es strengen Umweltauflagen, insbesondere den folgenden Anforderungen:
- Keine nach oben gerichtete LichtemissionDie Beleuchtung darf nicht nach oben gerichtet sein oder die nächtlichen Silhouetten der historischen Stadtarchitektur verdecken.
- Keine BlendungKaltweißes Licht ist strengstens verboten; die Farbtemperatur muss auf warmes Licht bei 3000 K oder darunter begrenzt sein.
- Keine visuellen BeschwerdenDie Straßenbeleuchtung muss die Sicherheit von Fahrern und Fußgängern gewährleisten, ohne die Anwohner durch blendendes Licht zu blenden.
Lösung: Ein rein optisches Design mit Fokus auf „Kontrolle“ statt auf „Verbesserung“.
Anstatt maximale Helligkeit anzustreben, wurde im Projekt eine präzise Lichtsteuerungslösung implementiert:
- 3000K warmweißes Licht, passend zu den Farbtönen der Steinarchitektur
- Vollständiges Abschneidedesign
- Sekundäre optische Linsen zur präzisen Lichtverteilungssteuerung
- Zusätzliche Abschirmungsstrukturen zur Reduzierung horizontaler Lichtstreuung
- Reduzierte Blendung und verbesserter Sehkomfort
Für die Kommunalverwaltung ist „hell und dennoch komfortabel, ohne das Landschaftsbild zu beeinträchtigen“ das ultimative Akzeptanzkriterium.
Herausforderung 3: Kontinuierliche Beleuchtung bei kurzen Tageslichtverhältnissen im Winter
Obwohl die Winter in Dubrovnik nicht so streng sind wie in Nordeuropa, herrschen dennoch folgende Bedingungen:
- Kürzere Tageslichtstunden
- Anhaltend bewölktes Wetter
- Dicke Wolkendecke
- Reduzierte Sonneneinstrahlung
Bei vollständig netzunabhängigen Solarbeleuchtungssystemen kann ein unzureichendes Energiemanagement bei längeren Perioden mit geringer Sonneneinstrahlung zu vorzeitigen Abschaltungen führen.
Lösung: Das intelligente Managementsystem von ALS gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb auch an Regentagen.
Der adaptive Logikalgorithmus SRESKY Core ALS ist in die Leuchten integriert. Er schätzt automatisch das verfügbare Energiebudget auf Basis aktueller Stromerzeugungs- und Wetterdaten.
Bei anhaltend regnerischen oder bewölkten Tagen schalten die Leuchten automatisch in den Energiesparmodus und reduzieren die Helligkeit um etwa 30 %. In Kombination mit leistungsstarken Energiespeicherbatterien ermöglicht dies eine Laufzeit von bis zu 10 Tagen.
Durch diese gestaffelte Dimmstrategie wird die verfügbare Solarenergieerzeugung während der Schwachlichtphasen optimal genutzt, wodurch ein unterbrechungsfreier Betrieb ohne Stromausfälle auch nach aufeinanderfolgenden Winterstürmen gewährleistet wird.
Projektergebnisse
- Keine Grabarbeiten erforderlich, wodurch die Komplexität der Baugenehmigung reduziert wird
- Vollständig netzunabhängiger Betrieb mit null Stromkosten
- Während der ersten Winterbetriebsperiode traten keine Lichtausfälle aufgrund unzureichender Stromversorgung auf.
- Stabile Leistung in Küstenumgebung ohne nennenswerte Korrosionsprobleme
- Deutlich reduzierter langfristiger Wartungsaufwand für den Parkplatz
Kundenfeedback
„Unsere größten Bedenken galten der korrosiven Küstenumgebung und den aufeinanderfolgenden bewölkten Wintertagen. Nach dem ersten Betriebswinter erwies sich die gesamte Beleuchtungsanlage als stabil, und der Wartungsaufwand war weitaus geringer als erwartet.“
— Technischer Leiter, Čistoća doo, Dubrovnik
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Ist eine Küstenregion mit starkem Salznebel für die Installation von Solarstraßenlaternen geeignet?
A: Ja, aber ein Schutz nach Marinestandard ist unerlässlich. Die für dieses Projekt ausgewählte ATLAS-Serie hat die Prüfung nach ISO 12944 C5 für hohe Korrosionsbeständigkeit erfolgreich bestanden. Die gesamte Serie verfügt über Befestigungselemente aus Edelstahl 316 und mehrschichtige Schutzbeschichtungen. Dank ihrer hohen Windbeständigkeit und hervorragenden Dichtungsleistung ist sie für einen zuverlässigen Betrieb von 8–10 Jahren in einer Meerestiefe von bis zu 400 Metern geeignet.
F: Wie viele Solarstraßenlaternen werden für einen öffentlichen Parkplatz benötigt?
A: Die Anzahl hängt von der Parkplatzfläche, der angestrebten Beleuchtungsstärke und der Mastanordnung ab. In diesem Fall wurden 47 ATLAS SSL-36-Leuchten auf einer rund 8,700 Quadratmeter großen Parkplatzfläche installiert, um eine gleichmäßige Ausleuchtung sowohl der Parkplätze als auch der Fahrspuren zu gewährleisten.
F: Können in Welterbegebieten solarbetriebene Straßenlaternen installiert werden?
A: Ja. Sofern sie über eine vollständige Lichtabschirmung, 3000K warmweißes Licht und eine präzise Lichtverteilungstechnologie verfügen, können Solarstraßenleuchten die Anforderungen von historischen Vierteln, Landschaftsschutzgebieten und Dark-Sky-Initiativen erfüllen.
Fazit
Angesichts der weltweiten Bestrebungen hin zu einer kohlenstoffarmen Stadtentwicklung und des verstärkten Fokus auf Umweltschutz hat sich die netzunabhängige Solarbeleuchtung zu einem wichtigen Aspekt bei der Modernisierung der Infrastruktur entwickelt.
Die erfolgreiche Implementierung auf dem öffentlichen Parkplatz St. Nikolaus in Dubrovnik, Kroatien, bietet eine praktische technische Referenz für kommunale Ingenieure, Bauunternehmen und Stadtplaner, die in anspruchsvollen Küstenregionen und streng geschützten Denkmalschutzgebieten arbeiten. Die Auswahl von solarbetriebenen Straßenbeleuchtungssystemen mit intelligentem Energiemanagement und hoher Korrosionsbeständigkeit ist entscheidend für langfristige Kostensenkung und Betriebseffizienz.
Sollte sich Ihr Projekt in einem Küstengebiet, einem Touristenziel oder einem historischen Viertel befinden, kann SRESKY Ihnen Beleuchtungsstärkesimulationen, Beleuchtungspläne und Produktempfehlungen anbieten, die auf Ihre Standortbedingungen zugeschnitten sind, um Ihnen beim Aufbau einer stabilen und wartungsarmen Solarbeleuchtungslösung zu helfen.
